Elf Meter Schneefall jährlich machen Warth-Schröcken zum „Schneegaranten am Arlberg“: Das Skigebiet gilt als das schneereichste Europas und bietet sowohl für Familien als auch für Freerider zugeschnittenes Wintererlebnis.
Ein tief verschneiter Wintertraum, abseits des üblichen Massenandrangs der großen Skigebiete: Warth-Schröcken gilt dank einzigartiger Schneesicherheit und interessanter Angebote als Geheimtipp für Familien und sportliche Skifahrer. Aufgrund der geografischen Lage, eingebettet zwischen Arlberg, Lechtal und Bregenzerwald sowie der Höhe zwischen 1.500 und 2.050 Metern gilt das Skigebiet als ein wahres „Schneeloch“.
Eine eindrucksvolle Dokumentation dieses Rufs bietet die Schneestatistik der letzten 25 Jahre: Durchschnittlich fielen jährlich etwas über 11 Meter Schnee im Skigebiet – ein Rekordwert, denn damit ist das Gebiet das schneereichste Europas, wie die Recherche der renommierten englischen Tageszeitung Daily Mail belegt.
Ideale Pistenverhältnisse, moderne Liftanlagen und speziell auf Familien und Freerider zugeschnittene Pauschalen und Kurse machen Warth-Schröcken zum idealen Winterziel für Genuss-Skifahrer und Tiefschnee-Junkies. Besonders praktisch: „Ski in and ski out“ ist in Warth Schröcken selbstverständlich, denn die Abfahrten und Bahnen führen direkt bis in den Ort und sind ohne Wartezeiten zugänglich.
Wenn das Skigebiet Warth-Schröcken heute zu den begehrten Wintersportregionen zählt, so verdankt es das nicht nur dem Schneereichtum, der modernen Infrastruktur und den attraktiven Angeboten sondern auch der Aufgeschlossenheit und dem Ideenreichtum der einheimischen Bevölkerung. Seit über 100 Jahren wird am Arlberg bereits Ski gefahren – doch kaum jemand weiß dass es ein Priester war, der zu den ersten Skifahrern am Arlberg gehörte.
Pfarrer Johannes Müller, von 1891 bis 1896 als Jungpriester der Pfarrei Warth tätig, entdeckte 1894 in einer Zeitung ein Bild, wie man sich in Skandinavien dank Skier trotz Schneemassen mühelos fortbewegte. Sofort erkannte er den Nutzen der zwei Bretter und bestellte ein Paar davon, um im verschneiten Winter zwischen Warth und der Nachbargemeinde Lech pendeln zu können. Während er seine ersten Versuche im Schutz der Dunkelheit machte, wunderten sich die Einheimischen untertags über die seltsamen, nie gesehenen Spuren im Schnee. Solange, bis Pfarrer Müller die neuartigen Fortbewegungsmittel beherrschte und diese schließlich auch „öffentlich“ nutzte, verfolgt von den neugierigen Blicken der Tannberger. Was damals noch nicht abzusehen war – dies war der Ursprung des heute so populären Skifahrens am Arlberg.
Im kommenden Winter können Gäste den Ursprung des Skilaufens mit den Guides der Skischulen entdecken und auf Variantenabfahrten zwischen den Skigebieten Warth-Schröcken und Lech wechseln. Die Abfahrt von Lech durch das über die Klemm bis nach Schröcken gehört dabei zu den Highlights in der Sammlung aller Freerider und Variantenfahrer.